4 Comments

  1. Axel Steinbrink
    24. März 2020 @ 22:49

    Jetzt zuerst einmal nur ganz kurz, mit diesen Ausführungen kann ich auch viel anfangen. Es ist ja auch in Remix podcasts nicht nur einmal diskutiert worden. Allmacht Gottes für mich ja, weil „Amor Vincit“, als Liebender ist Gott in tiefster Solidarität bei uns in seinem Sohn und lockt uns zu sich hin in seinem Geist, wir sind Teil des göttlichen Tanzes, eine Bewegung zur Einheit oneness in diversity, Einheit im Omega, Ziel der evolutionären Bewegung Gottes mit der Welt, Ziel Omega Christus Jesus. Und beten kann bewegen, weil wir uns an die stärkeren Strukturen der göttlichen Liebe im Gebet wenden, zugleich ist die Liebe nicht die Summe aller unserer menschlichen Liebesbemphungen, sondern es entsteht ein Mehrwert, der zugleich uns allen vorausgeht und zugleich Zielpunkt ist A und O Christus. Nur mal so bruchstückhaft, was ich persönlich glaube.

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    • Jason
      25. März 2020 @ 16:08

      Da kann ich voll mitgehen. Gerade auch mit der Formulierung, dass Gottes Liebe nicht bloß die Summe menschlicher Bemühungen ist. Da kann ich sehr viel mit anfangen. Und ich frage mich, ob ich nicht doch einmal Richard Rohrs “Diven Dance” lesen sollte 😉

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  2. Simon
    2. April 2020 @ 11:32

    Sehr interessant. Rein logisch leuchtet mir das ein. Aber (und das ist für mich ein großes aber): Begegnet mir in der Bibel und besonders auch in den Evangelien nicht ein ganz andere Gott? Jesus heilt Menschen und lässt sogar Lazarus von Toten zurückkommen. Sicherlich ist dafür oft der Glaube eine Voraussetzung und dennoch scheint es, dass Gott sehr stark in seine Schöpfung eingreifen kann.
    Da interessieren mich deine Gedanken: Wie bringst du das überein?

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    • Jason
      4. April 2020 @ 19:36

      Hi Simon, danke für deinen Kommentar!

      Ich denke, dass in der Bibel ganz unterschiedliche Bilder von Gott gezeichnet werden. Die kann man aus meiner Sicht auch nicht harmonisieren. Ja, es gibt Bilder von einem „eingreifenden“ Gott – beispielsweise in der Geschichte von Turmbau zu Babel. Es gibt aber auch Gottesbilder von einem Gott, der limitiert ist – beispielsweise als in Daniel 10:12 ein Gebet erhört wurde, dessen Verwirklichung aber aufgehalten wurde. Ich würde außerdem die Erfahrung stark machen: So, wie die biblischen Texte Gott und sein Wirken oft darstellen, ist die Welt ja nicht. Dem muss man denke ich Rechnung tragen. Was denkst du denn?

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